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Europäisches Bürgerforum zur Krisenvorsorge 2026



Wie kann sich Europa auf künftige Krisen vorbereiten?
Im Rahmen des Europäischen Bürgerpanels zur Krisenvorsorge berieten 150 zufällig ausgewählte Bürger aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten darüber, wie Europa besser auf künftige Krisen vorbereitet werden kann.
@gora unterstützte den Prozess mit einer digitalen Plattform für Lernen, Austausch, Beratung und Feedback. Über die @gora-App konnten die Teilnehmenden in ihrem eigenen Tempo Lernmodule bearbeiten, sich in Foren austauschen und einen Chatbot nutzen, der ausschliesslich auf verifizierten Materialien basierte. So konnten sie ihr Verständnis der diskutierten Themen gezielt vertiefen.
Ein besonderer Vorteil der Plattform lag in ihrer Fähigkeit, einen agilen Lernprozess zu ermöglichen. Neue Lerninhalte konnten parallel zur Veranstaltung erstellt und ergänzt werden, während sich die Diskussion weiterentwickelte. Dadurch erhielten die Teilnehmenden vor, während und zwischen den Sitzungen zeitnah Hintergrundinformationen, Erklärungen und weiterführende Inhalte.
Auch Umfragen und Feedbackformate waren in den gesamten Prozess eingebunden: direkt innerhalb der Inhalte, zu verschiedenen Zeitpunkten während der Versammlungswochenenden und zwischen den Sitzungen. So konnten die Organisator in Echtzeit nachvollziehen, welche Fragen, Prioritäten und Überlegungen die Teilnehmenden beschäftigten — und diese Erkenntnisse in die nächsten Phasen des Prozesses einfliessen lassen.
Ein zentrales Merkmal der Plattform war ihre mehrsprachige Zugänglichkeit. @gora unterstützte alle 24 Amtssprachen der EU, sodass die Teilnehmenden in ihrer eigenen Sprache lernen und über Sprachbarrieren hinweg miteinander kommunizieren konnten. Das erleichterte es Menschen aus ganz Europa, sich unabhängig von ihrem sprachlichen Hintergrund sinnvoll einzubringen.
Darüber hinaus unterstützte die Plattform den abschliessenden Abstimmungsprozess und half den Teilnehmenden, von einer fundierten Diskussion zu gemeinsamen Empfehlungen zu gelangen — strukturiert, nachvollziehbar und transparent.
Das Projekt wurde von einem Konsortium aus @gora, Nexus Deutschland, Deliberativa in Spanien und Democracy X in Dänemark umgesetzt. Die Veranstaltung endete im Mai 2026.